Fragen und Antworten
Häufige Fragen zu Photovoltaik, Speicher und Wärme.
Kurze, ehrliche Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten erreichen. Für alles Weitere sind wir persönlich da.
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage in Gechingen und Umgebung?
Das hängt weniger vom Ort ab als vom Dach und vom Verbrauch: Ausrichtung, Neigung, Verschattung und die Frage, wie viel des erzeugten Stroms Sie selbst nutzen können. West-Ost-Dächer sind heute genauso selbstverständlich wie Süddächer, weil sie die Erzeugung über den Tag verteilen; auch Norddächer bringen mit modernen Modulen ordentliche Erträge. Wir prüfen das vor Ort und sagen offen, wenn sich eine Anlage nicht rechnet.
Wo ist Bergkonn im Einsatz?
Vor allem in Gechingen, im Raum Calw und in Pforzheim; Projekte gab es schon in den meisten Orten im Umkreis von 25 Kilometern, etwa Althengstett, Weil der Stadt, Böblingen, Sindelfingen, Herrenberg und Nagold. Regulär arbeiten wir im Umkreis von rund 50 Kilometern bis in den Raum Stuttgart, größere Vorhaben begleiten wir nach Absprache auch deutschlandweit.
Brauche ich zur Photovoltaikanlage einen Batteriespeicher?
Ein Speicher verschiebt den Mittagsstrom in Abend und Nacht. Er lohnt sich vor allem, wenn tagsüber wenig verbraucht wird und abends viel, zum Beispiel durch Kochen, Waschen oder das Laden eines Elektroautos. Entscheidend ist die passende Auslegung: Ein zu großer Speicher kostet Geld, ohne mehr zu bringen.
Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Bestandsgebäude?
Fast immer. Entscheidend sind die nötige Vorlauftemperatur, die vorhandenen Heizflächen und der Zustand der Gebäudehülle. Große Heizkörper oder eine Fußbodenheizung helfen, sind aber keine Bedingung. Wir rechnen das vor der Entscheidung durch, statt pauschal zuzusagen.
Kann die Wallbox den Solarstrom vom eigenen Dach laden?
Ja. Beim sogenannten Überschussladen lädt das Fahrzeug bevorzugt dann, wenn die Anlage mehr erzeugt, als das Haus gerade verbraucht. Dafür müssen Wallbox, Wechselrichter und Zählerschrank sauber aufeinander abgestimmt sein, genau diese Einbindung ist unser Handwerk.
Was macht eigentlich der Wechselrichter?
Er wandelt den Gleichstrom der Module in Wechselstrom in Hausqualität um. Zugleich ist er die Stelle, an der die Anlage überwacht wird: Erträge, Störungen und die Kommunikation mit Speicher und Netz laufen hier zusammen.
Wer meldet die Anlage beim Netzbetreiber an?
Die Anmeldung beim Netzbetreiber gehört für uns zur Installation dazu. Bergkonn Electronics ist bei Netze BW als Fachbetrieb eingetragen und darf Anlagen dort anmelden und in Betrieb setzen.
Wie läuft ein Projekt bei Bergkonn ab?
In vier Schritten: Im Erstgespräch klären wir, was technisch sinnvoll ist. Bei der Aufnahme vor Ort sehen wir uns alles an, was für Ihr Vorhaben zählt, vom Gebäude über die Elektrik bis zu den Räumen. Danach entstehen Auslegung und Angebot nachvollziehbar im Betrieb. Zum Schluss folgen Montage, Inbetriebnahme und Einweisung, und wir bleiben Ansprechpartner.
Warum alles aus einer Hand?
Erzeugung, Speicherung, Wärme und Verteilung greifen im Gebäude ineinander. Wer die Gewerke einzeln vergibt, verwaltet Schnittstellen und sucht im Störfall den Zuständigen. Bei uns trägt ein Betrieb die Verantwortung für das Zusammenspiel.
Welche Förderung gibt es für eine Wärmepumpe?
Der Bund fördert den Umstieg auf eine Wärmepumpe über die KfW (Programm 458, Heizungsförderung für Privatpersonen): Grundförderung 30 Prozent der förderfähigen Kosten, dazu kombinierbare Boni etwa beim Austausch einer alten Öl-, Gas- oder Nachtspeicherheizung und gestaffelt nach Haushaltseinkommen. Insgesamt ist die Förderung bei selbstnutzenden Eigentümern in der Regel bei 70 Prozent gedeckelt, bei niedrigerem Einkommen sind bis zu 80 Prozent möglich; förderfähig sind maximal 28.000 Euro Kosten für die erste Wohneinheit. Stand: September 2026, die Sätze wurden zuletzt im Juli 2026 angepasst und können sich erneut ändern. Wir prüfen für Ihr Gebäude, welche Boni tatsächlich greifen, und beraten Sie zum Antrag.
Gilt die 0-Prozent-Mehrwertsteuer auf Photovoltaik noch?
Ja. Der Nullsteuersatz nach Paragraf 12 Absatz 3 Umsatzsteuergesetz gilt weiterhin unbefristet: Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern auf oder in der Nähe von Wohngebäuden sind mit 0 Prozent Umsatzsteuer möglich, in der Regel bis zu einer installierten Bruttoleistung von 30 Kilowatt (peak) laut Marktstammdatenregister. Stand: September 2026. Ob Ihr konkretes Vorhaben die Voraussetzungen erfüllt, prüfen wir mit Ihnen; für die steuerliche Einordnung im Einzelfall empfehlen wir zusätzlich Ihre Steuerberatung.
Lohnt sich Photovoltaik ohne hohe Einspeisevergütung?
Meistens ja. Die feste EEG-Einspeisevergütung sinkt gesetzlich alle sechs Monate um 1 Prozent und lag im September 2026 bei 7,70 Cent je Kilowattstunde bei Teileinspeisung beziehungsweise 12,22 Cent bei Volleinspeisung, für Dachanlagen bis 10 Kilowatt Peak. Wirtschaftlich tragfähig macht eine Anlage heute vor allem der Eigenverbrauch, denn selbst erzeugter Strom ersetzt in der Regel deutlich teureren Netzstrom, und dieser Effekt wird mit sinkender Einspeisevergütung wichtiger. Wie sich das für Ihr Dach und Ihren Verbrauch konkret rechnet, ermitteln wir in einer individuellen Beratung.
Gibt es einen Förderkredit der KfW für Photovoltaik und Speicher?
Ja, mit dem KfW-Kredit 270 (Erneuerbare Energien Standard) lässt sich die Investition in Photovoltaik, Speicher oder auch eine Wärmepumpe zinsgünstig finanzieren, bis zu 100 Prozent der Investitionskosten, für Unternehmen ebenso wie für Privatpersonen, die einen Teil ihres Stroms oder ihrer Wärme ins Netz einspeisen. Es handelt sich um einen Kredit, keinen Zuschuss; die tatsächlichen Zinskonditionen hängen von Bonität und Sicherheiten ab. Stand: September 2026. Ob sich der Kredit für Ihr Vorhaben lohnt oder eine Eigenfinanzierung dank Nullsteuersatz sinnvoller ist, besprechen wir gern mit Ihnen.